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Baulandentwicklungsstrategie

Baulandentwicklungsstrategie

Die Baulandentwicklungsstrategie setzt sich aus vier Säulen zusammen. Aus allen vier Säulen soll neues Wohnbauland, welches immer knapper wird, generiert werden.

Hierbei spielen bei Neubebauungen Aspekte wie geförderter und bezahlbarer Wohnraum eine große Rolle. Auch eine zeitnahe Bebauung und die Grün- und Freiraumgestaltung werden berücksichtigt.

Im folgenden informieren wir Sie, was die Säulen beinhalten.

Nürtinger Modell

Das Nürtinger Modell zur Baulandentwicklung ist Teil der Baulandentwicklungsstrategie und beinhaltet, zur Sicherung einer sozial ausgewogenen und städtebaulich qualifizierten Bodennutzung Bedingungen, welche bei Neubebauung zu erfüllen sind. Diese werden vertraglich vereinbart oder in einem städtebaulichen Vertrag niedergeschrieben.

Nürtinger Modell

Baulandkataster

Was ist das Nürtinger Baulandkataster?

Das Baulandkataster der Stadt Nürtingen ist ein regelmäßig fortgeschriebenes Verzeichnis aller Wohnbaupotenzialflächen im Stadtgebiet und in den Ortsteilen. Es zeigt, wo grundsätzlich neue Wohnbauflächen entstehen könnten – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.

Warum gibt es das Baulandkataster?

Nürtingen möchte moderat wachsen und ausreichend Wohnraum für die Zukunft schaffen. Um dieses Ziel bis zum Jahr 2035 zu erreichen, wurde das Baulandkataster als Planungsinstrument eingeführt. Es hilft, den Bedarf besser zu steuern und frühzeitig geeignete Flächen auszuwählen.

Wer ist beteiligt?

Die Stadt Nürtingen entwickelt Flächen nach dem „Nürtinger Modell“ in eigener Initiative. Wichtig ist dabei immer die Mitwirkungsbereitschaft der Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer, ihre Grundstücke an die Stadt zu veräußern.  Darüber hinaus gibt es Flächen, die von privaten Vorhabenträgern entwickelt werden können. Hierfür sind Planungs- und Baurecht sowie städtebauliche Verträge Voraussetzung.

Wo befinden sich die Flächen?

Das Baulandkataster umfasst insgesamt rund 52 Hektar Potenzialflächen im gesamten Stadtgebiet und den Ortsteilen. Die Flächen sind unterschiedlich priorisiert und – ohne Gewähr – in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Entwicklung unterteilt.

Wann wurde es beschlossen?

Die Fortschreibung 2025 des Baulandkatasters wurde am 20. Mai 2025 vom Gemeinderat beschlossen und ersetzt die Version von 2021.

Wie geht es weiter?

Nicht alle Flächen im Kataster werden zwingend bebaut. Die Stadt führt sukzessive Gespräche mit Eigentümern und prüft – auch unter Berücksichtigung von Natur- und Klimaschutz – welche Gebiete realistisch entwickelt werden können. Planungs- und Baurechte sowie Bürgerbeteiligung erfolgen jeweils gesondert für jedes Projekt. Das Baulandkataster wird im 3-5-Jahres-Tournus fortgeschrieben.

Baulandkataster PDF-Dokument5,33 MB17.07.2025

Baulückenkataster

Das Baulückenkataster beinhaltet unbebaute Grundstücke in einer Siedlung, die sofort oder kurzfristig bebaubar sind. Diese Baulücken werden in einer Datenbank zusammengestellt, aus der sie einzeln als Plan abrufbar und mit Informationen zur möglichen baulichen Nutzung hinterlegt sind.

Baulückenkataster

Nachverdichtungspotenziale

Bei Fragen zu den Nachverdichtungspotenzialen können Sie sich beim Stadtplanungsamt der Stadt Nürtingen informieren.

Stadtplanungsamt

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